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Sprecher:

Prof. Dr. Friedrich O. Beese

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fbeese@gwdg.de
icon_page_world Vita Prof. Dr. F. Beese

Gesamtkoordination:

Dr. Stella Aspelmeier

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kliff@gwdg.de

Universität Göttingen
Forschungszentrum Waldökosysteme
Büsgenweg 2
D-37077 Göttingen

icon_page_world Forschungszentrum Waldökosysteme (FZW)

 

Anpassung an den Klimawandel

Der zu erwartende Klimawandel wird sich in den vielfältigen Natur- und Wirtschaftsräumen Niedersachsens in sehr unterschiedlicher Weise bemerkbar machen. Entsprechend werden dessen Folgen in den Watten und Marschen andere sein als in den Sandgebieten der Geest, den grundwasserbeeinflussten Tälern, den Lössfluren sowie im Berg- und Hügelland und im Harz.

Die Entwicklung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel erfordert eine räumlich und zeitlich differenzierte Analyse des Klimawandels und der Klimafolgen sowie die Berücksichtigung  ökologischer und gesellschaftlicher Bezüge.

Ziel von KLIFF ist es, die dafür notwendige Wissensbasis zu schaffen, um darauf aufbauend sinnvolle und realisierbare Anpassungsstrategien zu entwickeln und um Wege aufzuzeigen, diese umzusetzen.

Forschung im Verbund

Struktur des Forschungsverbunds KLIFF

Struktur des Forschungsverbunds KLIFF

KLIFF ist ein vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus Mitteln der Stiftung Volkswagenwerk finanzierter Forschungsverbund, der für eine Dauer von 5 Jahren konzipiert ist. In ihm arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 21 Universitäten und Forschungseinrichtungen. Koordiniert wird KLIFF vom Forschungszentrum Waldökosysteme in Göttingen.

Regional und interdisziplinär

Untersuchungsgebiete und Standorte des KLIFF-Forschungsverbundes

Untersuchungsgebiete und Standorte des KLIFF-Forschungsverbundes (für größere Ansicht auf Bild klicken)

Die Besonderheit von KLIFF liegt in einem regionalspezifisch integrierten Ansatz. Dabei wird für ausgewählte, vom Klimawandel betroffene Regionen Niedersachsens interdisziplinär an Lösungskonzepten gearbeitet. Im Zentrum stehen dabei die drei großen Wirtschaftszweige Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft sowie der Küstenschutz. Ein wichtiges Merkmal von KLIFF ist die Verzahnung von anwendungs- und grundlagenorientierter Forschung sowie die Einbeziehung der Praxis.

Als Modellregionen wurden der Küstenraum, das Aller-Leine-Einzugsgebiet sowie der Harz und die Heide ausgewählt. In diesen Regionen kann an bereits laufende und geplante Projekte zur Anpassung an den Klimawandel angeknüpft werden.

7 Forschungsthemen

Neben den 5 fachlichen Forschungsthemen (FT 3-7) gibt es im Forschungsverbund KLIFF zwei Querschnittsthemen. Das erste liefert für alle Teilprojekte Informationen über die zukünftig zu erwartenden klimatischen Veränderungen auf regionaler Ebene. Das zweite Querschnittsthema, das der Integration aller Teilprojekte dient, ist die Einbeziehung der räumlichen Planung. In engem Kontakt mit Betroffenen und Handelnden, der Politik und Wissenschaft wird vom Beginn an der Entwicklung und Umsetzungsfähigkeit von Anpassungsstrategien diskutiert und gearbeitet.

Als zentrale Ergebnisse von KLIFF sollen Informationen über das Ausmaß und die Folgen des zu erwartenden Klimawandel geliefert werden, verbunden mit sinnvollen und möglichen Anpassungsstrategien für eine nachhaltige Entwicklung Niedersachsens.

Interdisziplinäre Arbeitsgruppen

Zusätzlich wird durch interdisziplinäre, themenübergreifende Forschungsgebiete eine Vernetzung innerhalb von KLIFF gewährleistet. In Form von vier integrierten Arbeitsgruppen sollen diese Bereiche einer Analyse unterzogen und einer Lösung zugeführt werden:

AG 1: Klimagesteuerte Populationsdynamik von Schädlingen und Pathogenen (Leitung: Prof. Dr. v. Tiedemann)

AG 2: Standortsspezifische Produktions- und Vegetationsentwicklung (Leitung: Prof. Dr. Spellmann)

AG 3: Genetische und physiologische Anpassungsprozesse von Pflanzen- und Pflanzbeständen (Leitung: Prof. Dr. Polle)

AG 4: Wasser- und Stoffhaushalt von Landnutzungssystemen (Leitung: Dr. Ing. Dietrich)

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