gefördert von:

Kontakt

Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly

Sprecher:

Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly

mgauly@gwdg.de

 

Koordinator/
Ansprechpartner:

PD Dr. Martin Potthoff

Martin.Potthoff@zentr.uni-goettingen.de

Georg-August-Universität Göttingen

Forschungs- und Studienzentrum

Landwirtschaft und Umwelt

Griesebachstraße 6

D-37077 Göttingen

Zentrum für Landwirtschaft und Umwelt (ZLU)

 

Teilprojekte

Das Forschungsthema Tierproduktion wird in 9 Teilprojekten bearbeitet. Die TP 1.1 bis 1.3 bearbeiten Produktions- und Sekundärmerkmale bei Rindern und Milchkühen, während sich die TP 2.1 bis 2.5 mit Merkmalen des Futters und der Futterverwertung sowie Weideparasiten beschaftigen. Im TP 3.1 schließlich werden ökonomische Analysen durchgeführt.

 

TP 1.1 Leistungseigenschaften beim Milchrind: Einflussgrößen, Wechselwirkungen und züchterische Maßnahmen in verschiedenen Produktionssystemen

In diesem Teilprojekt wird der Einfluss von Temperatur- und Feuchteindizes (THI) auf Produktions- und Sekundärmerkmale bei der Rasse Deutsche Holstein untersucht. Erst Ergebnisse zeigen in Abhängigkeit von der Region (Aller/Leine, Heide und Küste) und dem Merkmal (Milchmenge, Fett-/Eiweißgehalt, Zellzahl) unterschiedliche Schwellenwerte für das Auftreten von Hitzestresserscheinungen.

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TP 1.2 Wechselwirkungen von Produktionssystemen und Verfahrenstechnik auf Primär- und Sekundärmerkmale

Basierend auf Daten der Milchleistungsprüfungen sowie eigener Felddaten und Modellierungen wird der Einfluss verschiedener Temperaturindizes unter den Bedingungen verschiedener, in der niedersächsischen Praxis besonders bedeutender, Produktionssysteme überprüft und damit deren Vorzüglichkeit quantifiziert.

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TP 1.3 Auswirkungen von Temperaturerhöhungen auf die DNA-Integrität der Spermien und Embryonalentwicklung bei Rindern

Abhängigkeiten zwischen hyperthermiebedingten Änderungen in der DNA-Integrität der Bullen-Spermien und der Embryonalentwicklung werden analysiert. Ob in Zukunft hitzeresistente Tiere gezüchtet werden können, mag davon abhängen, inwieweit bullenbedingte Unterschiede in der Sensitivität der Spermien-DNA gegenüber Temperaturerhöhungen einen genetischen Hintergrund haben. Dies wird untersucht.

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TP 2.1 Futterproduktion auf Dauergrünland – Strategien zur Beherrschung zunehmender Variabilität der Klimafaktoren

Klimamodelle sagen für Dauergrünland voraus, dass die klimatische Variabilität die Futtererzeugung vom Grünland erheblich beeinflussen wird. Ziel des Vorhabens ist es, die möglichen Konsequenzen dieser Variabilität zu untersuchen.

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TP 2.2 Auswirkungen klimatisch bedingter Vegetationsänderungen auf Ernährung und Stoffwechsel von Wiederkäuern

Klimaveränderungen können Vielfalt und Zusammensetzung von Futterpflanzen beeinflussen und so zu erheblichen Veränderungen in der Grundfutterversorgung führen. In diesem Projekt werden Konsequenzen für und Zusammenhänge von Grundfutterangebot, Ernährung und Stoffwechsel von Wiederkäuern charakterisiert.

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TP 2.3 Erfassung und Kontrolle von steigenden Gesundheitsrisiken durch parasitäre Infektionserreger bei Rindern

Die Gesundheit der Weidetiere wird stark durch die Auswirkungen von Infektionen mit parasitären Erregern beeinträchtigt. Diese Rinderparasiten befinden sich teilweise im Laufe ihres Lebenszyklus auch auf der Weide und sind somit stark den vorherrschenden Umweltbedingungen unterworfen. Daher untersuchen wir für die drei wirtschaftlich bedeutendsten Parasiten (Fasciola hepatica, Dictyocaulus viviparus und Ostertagia ostertagi, stellvertretend für die Magen-Darm-Strongyliden) sowohl direkt auf der Weide als auch im Labor diesen Zusammenhang:

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TP 2.4 Auswirkungen von Klimaänderungen auf den Futterwert ausgewählter Pflanzen sowie Futteraufnahme, Leistung und physiologische Parameter von Milchkühen und Mastrindern

Das Teilprojekt 2.4 soll zur Untersuchung potentieller Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährung von Wiederkäuern und der Identifizierung möglicher Gegenmaßnahmen beitragen. Es werden mehrere Studien mit unterschiedlichen Schwerpunkten an Milchkühen und Schafen durchgeführt.

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TP 2.5 Leguminosen-basierte Graslandwirtschaft als Beitrag zur Sicherung der Grundfuttererzeugung

Die agronomische Leistungsfähigkeit leguminosenbasierter Graslandwirtschaft entlang eines Klimagradienten in Niedersachsen von subaltlantisch bis subkontinental wird untersucht. Ertragsleistungen, die N-Fixierung sowie wichtige Merkmale der Futterqualität werden erfasst. Die Umsetzung klimaspezifischer Ertrags- und Konkurrenzanalysen erlaubt es, das Kompesationspotential von Leguminosen für Klimaeffekte im Grünland abzuschätzen.

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TP 3.1 Ökonomische Analysen zur Anpassung der Milchviehhaltung an Klimaveränderungen in Niedersachsen

Durch die ökonomische Bewertung von Ergebnissen aus FT4 werden in diesem Projekt die unmittelbaren betriebswirtschaftlichen Folgen des Klimawandels und der betrieblichen Anpassungsreaktionen ermittelt. Zudem werden die mittelbaren Folgen durch veränderte Agrarpreise und Politikmaßnahmen abgeschätzt.

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