gefördert von:

Kontakt

 

Sprecher:

Prof. Dr.-Ing. Dietmar Scholich

Koordinatorin/
Ansprechpartnerin:

Dipl.-Ing. Jan Spiekermann

jan.spiekermann@uni-oldenburg.de

Institut für Biologie und Umweltwissenschaften

Ammerländer Heerstr. 114-118, 26129 Oldenburg

Karl-von-Ossietzky Universität Oldenburg

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Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)

 

Erste Ergebnisse

IMPLAN greift die raumbedeutsamen Ergebnisse der KLIFF-Forschungsthemen auf. In 2011 wurden aus den KLIFF-FTs erste raumrelevante Zwischenergebnisse zur Verfügung gestellt und im Rahmen von fünf Themenworkshops mit der IMPLAN-AG diskutiert. Darüber hinaus wurden in IMPLAN auch raumrelevante Handlungsfelder einbezogen, die nicht Gegenstand der Forschungsarbeiten von KLIFF sind (z.B. stadtklimatische Fragestellungen). Hier speist sich der Erkenntnisfortschritt in IMPLAN aus Expertengesprächen, Vernetzung mit anderen Forschungsgruppen und Literaturrecherche.

Zu den bisherigen Arbeitsergebnissen von IMPLAN zählen zudem insbesondere

  • die Erstellung des IMPLAN-Papiers „Regionalplanung und Klimaanpassung in Niedersachsen”, das im Dezember 2010 als E-Paper der ARL erschienen ist,
  • die Einrichtung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe „IMPLAN-AG“ im Oktober 2010 als Dialog- und Arbeitsplattform sowie die Durchführung von IMPLAN-AG-Themenworkshops,
  • die Erstellung der IMPLAN-Website www.kliff-implan.de mit internen und offenen Dialogforen,
  • Beteiligung an der Konzeptarbeit für das „Klimaoptimierte Regionale Raumordnungsprogramm 2015“ der Region Hannover,
  • die Begleitung mehrere studentischer Abschlussarbeiten,
  • die regelmäßige Information der niedersächsischen Regionalplanungsstellen durch Unterstützung des Niedersächsischen Landkreistags sowie
  • die Mitwirkung im Arbeitskreis „Klimafolgenanpassung“ und im Unterarbeitskreis „Raumordnung“ der niedersächsischen Regierungskommission Klimaschutz.

Die Projektergebnisse von KLIFF-IMPLAN werden abschließend erst in 2013 vorliegen, aber schon heute zeichnet sich ab:

  • formeller und informelle Instrumente räumlicher Planung müssen sinnvoll kombiniert werden,
  • es müssen verstärkt multifunktionale Instrumente zum Einsatz kommen,
  • vorbeugende und strategische Ansätze nehmen an Bedeutung zu,
  • der Umgang mit Unsicherheiten (Bandbreiten / Trends) muss in der Planungspraxis noch gelernt werden,
  • das Bewusstsein für eine regionale Vulnerabilität bildet den Ausgangspunkt für regionale Handlungsstrategien,
  • eine Stärkung der Regionalplanung ist erforderlich: Politische Akzeptanz und personelle/finanzielle Ausstattung für mehr Dialog/Öffentlichkeitsbeteiligung und Koordination der Fachplanungen (Raumplanung als „Spinne im Netz“).