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Sprecher:

Dr. Andreas Wurpts

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Koordinatorin:

Dipl.-Ing. Maike Kuhn

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Maike.Kuhn@nlwkn-ny.niedersachsen.de

Forschungsstelle Küste im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN-FSK)
An der Mühle 5
D-26548 Norderney

Forschungsstelle Küste

 

Küste

Veränderliches Küstenklima – Evaluierung von Anpassungsstrategien im Küstenschutz – (A-KÜST)

Im folgenden Video sind die Arbeiten und Ergebnisse des Forschungsthemas Küste zusammenfassend dargestellt. Ausführlichere Ergebnisse finden sich in den unter “Publikationen” aufgelisteten Veröffentlichungen des FT7 und unter “Download” im Abschlussbericht des Forschungsverbundes.

Veröffentlicht am 15.07.2014

Leitung KLIFF-KÜSTE: Andreas Wurpts, Hanz-Dieter Niemeyer
Koordination: Maike Kuhn; Forschungsstelle Küste im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN-FSK); Norderney
Mitarbeit: C. Berkenbrink, G. Bruss, P. Dissanayake, I. Grabemann, T. Graf, S. Grashorn, N. Groll, M. Herold, R. Kaiser, H. Knaack, P. Kreye, K. Kuhn, K. Lettmann, G. Lüdecke, R. Mayerle, G. Meon, M. Miani, H. Niemeyer, T. Ptak, G. Riedel, M. Sauter, T. Schlurmann, A. Schmidt, H. von Storch, M. Striegnitz, H. Weidemann, R. Weisse, J.-O. Wolff, J. Yang, A. Zorndt
Gesamtkoordination, Redaktion: Stella Aspelmeier
Realisation: Walter Stickan
Sektion Waldökosystemforschung; Zentrum für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung; Georg-August-Universität Göttingen

Kategorie

Wissenschaft & Technik
Lizenz

Standard-YouTube-Lizenz

Zusammenfassung

Im Hinblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen des Klimas und damit eingehen­der Be­schleunigung des Meeresspiegelanstiegs sowie verstärkter Sturmintensität ste­hen die Küsten­re­gionen weltweit vor besonderen Herausforderungen. Allein in Niedersach­sen leben 1,2 Millionen Menschen auf 14% der Landesfläche in sturm­flutgefährdeten Regionen des Küstengebietes und ent­lang der Tideästuarien, die durch Küstenschutz­werke vor Überflutungen gesichert werden müssen. Eine annä­hernde Größenordnung von Menschen wird in Bremen, Bremerhaven und Ham­burg mittelbar durch diese Bauwerke geschützt.

Klimaänderungen und deren Folgen wie eine Beschleunigung des säkularen Meeres­spie­gel­an­stiegs oder mögliche Änderungen in der Häufigkeit, Stärke oder Dauer ex­tre­mer Wind-, Sturm­flut- und Seegangsereignisse, werden die Gefahren für die Be­wohner dieser Küsten­regionen und ihrer Lebensgrundlagen erheblich erhöhen. Um die bisher gewährte Sicherheit für Leib und Leben, Hab und Gut auch in Zukunft in hinreichendem Maße ge­wäh­ren zu können, ist es zwingend er­for­der­lich, sich mit der Bandbreite möglicher Ände­rungsszenarien zu befassen und darauf abgestellt mög­lichst nach­haltige Anpas­sungs­strategien mit der Option von Alternativen zum traditi­onellen In­sel- und Küsten­schutz zu entwickeln.

Die Aussagen zur regionalen Differenzierung des zu erwartenden globalen Meeresspiegelanstiegs bleiben weiterhin unzureichend genau, zudem sind auch in den jüngsten Klimaszenarien noch Unsicherheiten enthalten. Es ist weiterhin unklar, inwieweit damit Änderungen für den Küstenschutz rele­van­ter Vor­gänge wie der Stau von Sturmfluten und des dabei auftretenden See­gangs verbunden sein werden. Von zusätzlicher Bedeutung ist dabei, ob und mit welcher Geschwindigkeit Watten und Strände im Küstengebiet mit einem sich beschleunigenden Meeresspiegelanstieg mitwachsen. Dieser Prozess ist von hoher Bedeutung für die Seegangsbelastung von Küstenschutzanlagen und Dünen bei Sturmfluten.

Wegen des für die Umsetzung von Planungen im Insel- und Küstenschutz erfor­der­lichen zeit­lichen Vorlaufs ist es -trotz unzureichender Datenlage und bekann­ter Unsicherheiten- zwingend erforderlich, bereits jetzt unterschiedliche An­pas­sungsstrategien zu entwickeln und hinsichtlich ihrer Eignung zu prüfen, um auf die mögliche Bandbreite von Klima­folge­wirkungen angemessen flexi­bel rea­gie­ren zu können.

Darüber hinaus wird ein verstärkter Anstieg des Meeresspiegels in den Ästuarien an der Küste den Wasserhaushalt beeinflussen, weil dort salzhaltiges Wasser bei steigendem Meeresspiegel weiter stromauf gelangt. Dieser Effekt wirkt nicht allein in den Ästuarien selbst, sondern wirkt in die Nebengewässer und das Grundwasser an den Ästuarien hinein.

Zielsetzung

Zielsetzung Vorrangiges Ziel des Projektes ist eine für die Belange des Küstenschutzes optimierte und bedarfsgerechte regio­nale Daten­basis von Klimaänderungsfolgen zu schaffen, die auch über den Bedarf des Ver­bund­pro­jekts hinaus von Nutzen sein wird. Dies gilt zum einen für die Daten­sätze von Wind, Wasserständen und See­gang für unterschiedliche Klimaänderungsszenarien im Gebiet der südlichen Nordsee und zum [...]

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Region

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Untersuchungsmethoden

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Teilprojekte

Teilprojekte Das Forschungsthema A-KÜST/Küstengewässer wird gemeinsam in 7 Teilprojekten bearbeitet:

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