gefördert von:

Kontakt

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Sprecher:

Prof. Dr. Friedrich O. Beese
Sektion Waldökosystemforschung im Zentrum für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung
Büsgenweg 2
D-37077 Göttingen
fbeese@gwdg.de

Koordinator:

Dr. Gustav-Adolf Wiedey
gwiedey@gwdg.de

Universität Göttingen
Sektion Waldökosystemforschung im Zentrum für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung
Büsgenweg 2
D-37077 Göttingen
Forschungszentrum Waldökosysteme

 

Teilprojekte

Das Forschungsthema Wald wird in 9 Teilprojekten (TP) bearbeitet.

TP 1: Klimaänderung und extreme Wetterereignisse

TP1 wird im Forschungsthema „Klima“ bearbeitet.

Antragsteller: Dr. Oleg Panferov

Kontakt:

Universität Göttingen

Institut für Bioklimatologie

Büsgenweg 2

D-37085 Göttingen

Bioklimatologie/Uni. Göttingen

 

TP 2: GIS-basierte Grundlagen und Szenarien der Klimaentwicklung und des Wasser- und Stoffhaushalts

Ziel des Teilprojektes ist die standorts- und baumartenspezifische Abschätzung möglicher Folgen des Klimawandels auf die Komponenten des Wasserhaushalts von Waldbeständen. Treiber des Geschehens sind die Klimaprojektionen, modifiziert durch die lokalen Bodenbedingungen und die ökologischen Potentiale der Baumarten.

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TP 3: Genetische Anpassungspotenziale an den Klimawandel

Ändern sich Umweltbedingungen, zum Beispiel aufgrund des globalen Klimawandels, so kann dies evolutionäre Anpassungsprozesse in Waldpopulationen nach sich ziehen. Untersuchungen dieser Prozesse sind bei Bäumen aufgrund ihrer Langlebigkeit erschwert, aufgrund ihrer Trägerfunktion von Waldökosystemen aber äußerst wichtig.

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TP 4: Molekularphysiologische Untersuchungen von Adaptationsmechanismen an Trockenheit bei Bäumen

In Niedersachsen ist die mittlere Jahrestemperatur in den letzten 50 Jahren bereits um 1,4°C gestiegen und Klimamodelle projizieren heißere und trockenere Sommer für die Zukunft. Diese Veränderungen werden sich massiv auf das Wachstum von Bäumen und anderen Pflanzen auswirken. In diesem Teilprojekt werden daher die molekularphysiologischen Grundlagen der Adaptationsmechanismen an Trockenheit bei Buche erforscht.

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TP 5: Ökophysiologische Untersuchungen zur Trockenstresstoleranz von Buchenwäldern

Die Sensibilität der ökonomisch bedeutsamen Baumart Fagus sylvatica (Rotbuche) gegenüber sommerlichem Trockenstress gilt bislang als nicht abschließend geklärt und scheint im hohen Maße standortlichen Einflüssen unterworfen. Ziel des Teilprojekts TP 5 ist es, die Trockenstress-Empfindlichkeit der Rotbuche für den norddeutschen Raum im Alt- und Jungstadium zu untersuchen, um artspezifische Schwellenwerte in der Trockenstress-Antwort dieser Baumart zu erkennen und Herkünfte mit besonderem Gefährdungspotenzial identifizieren zu können. Hierbei wird neben dem Einfluss des Niederschlags auch der Einfluss der Wasserspeicherkapazität der Böden auf die Resistenz gegenüber sommerlichem Trockenstress untersucht.

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TP 6: VOC-basierte Stressfrüherkennung zur Abwehr von Schaderregern

Die prognostizierte Klimaentwicklung wird zu einer starken Belastung der niedersächsischen Waldbestände führen (z. B. Trockenstress). Darüber hinaus begünstigen warme, trockene Sommer und feucht warme Winter die Massenvermehrung von Insekten.

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TP 7: Waldbauliche Anpassungsstrategien an veränderte Klimabedingungen in den Regionen Harz und Lüneburger Heide

Die Langfristigkeit der forstlichen Produktion schränkt grundsätzlich die Möglichkeiten der Forstbetriebe stark ein, auf veränderte Umweltbedingungen kurzfristig zu reagieren. Es bedarf daher zunächst einer fundierten Abschätzung der regionalen Ausprägungen des Klimawandels und der damit verbundenen Folgen. Darauf aufbauend sollen Anpassungsstrategien entwickelt werden, die dazu beitragen können, offensichtliche Risiken zu vermeiden und schwer absehbaren Risiken zu verteilen bzw. zu begrenzen.

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TP 8: Zukünftige Naturschutzkonzepte für Harz und Lüneburger Heide

Große Bereiche der Lüneburger Heide und des Harzes haben eine national wie international herausragende Bedeutung für den Naturschutz. Gleichzeitig bieten sie zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum, die durch die zu erwartenden Klimaveränderungen zukünftig negativ betroffen sein könnten. Ziel der Untersuchungen ist es festzustellen, welche Artengruppen von diesen Veränderungen betroffen sein werden und welche Konsequenzen sich daraus für die Ziele und Strategien des Naturschutzes ergeben.

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TP 9: Anpassungsstrategien für touristische Destinationen, Angebotswandel

Der Tourismus ist in hohem Maße eine wetter- und klimasensitiv Branche. Er ist daher mit der Herausforderung konfrontiert, sich mit Klimatrends und Klimawandel zu beschäftigen. Hierbei ist es erforderlich, dass sich touristische Destinationen auf eine veränderte Klimasituation einstellen.

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